Auen, Klaus
Dem Himmel nah
Grenzerfahrungen in den Bergen Zentralasiens
135 Seiten, 180g, Gebunden
ISBN-Nr.978-3-940756-08-4
2.HJ - 10/2008
Preis: 19,80 €

 
Gemeinsam mit zwei Freunden reist der Autor in einer selbst
organisierten Expedition zu den Bergen Tatschikistans. Für ihn
ist es die erste derart große Unternehmung zu diesen hohen
Bergen im nördlichsten Ausläufer des Himalaja Gebirgszuges.
Dort im Pamir Gebirge, an der Grenze zu China und Afghanistan,
wollen sie zusammen einige der höchsten Gipfel ersteigen. Das
Hauptziel ist der höchste Berg der GUS Staaten, der 7495m hohe
Qullai Samani (Pik Kommunismus).
Doch fast wäre diese lang geplante und gut vorbereitete
Expedition gescheitert. Widrige Wetterverhältnisse während der
Akklimatisationsphase, extrem viel Neuschnee und das bisher
größte Lawinenunglück in der Bergsteigergeschichte Asiens,
führen zu großen Unsicherheiten bei der Planung und
Durchführung des Vorhabens.
Die mentale Herausforderung und die tatsächlichen Gefahren im
Hochgebirge, die lebensfeindlichen Bedingungen, die extreme
Kälte, die tagelangen Wartephasen im Basislager, eine weitere
große Lawine, dem die kleine Gruppe nur durch eine
Schicksalsfügung knapp entgeht und die Verarbeitung der
häufigen Rückschläge lassen das Team immer wieder zwischen
Aufgabe und Durchhalten schwanken. Dabei wird der mentale
Stress so groß, dass sowohl der Sinn der gesamten
Unternehmung in Frage steht, als auch die Freundschaft der drei
Männer auf eine harte Probe gestellt wird.
Nach der geglückten Besteigung des 6400m hohen Pik 4 und des
7105m hohen Pik Korschenevskoy kehrt das Team wohlbehalten
von dieser, an wichtigen Erfahrungen reichen Expedition zurück.
Der Autor beschreibt seine Empfindungen während und nach
dieser Reise und gibt Einblicke in seinen Veränderungsprozess,
der sich seit dem Erleben dieser Grenzsituationen immer noch
vollzieht.